Kaufmann/frau für Tourismus und Freizeit - Ausbildung und Gehalt


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Kaufmann/frau für Tourismus und Freizeit - Ausbildung und Gehalt

Der/die Kaufmann/frau für Tourismus und Freizeit hat ein vielfältiges Arbeitsfeld. Er/sie berät Urlauber bei der Planung, hilft Touristen mit der Freizeitgestaltung oder informiert Interessierte über das kulturelle Angebot einer Region. Gleichzeitig sind ausgebildete Kaufleute aber auch für kaufmännische Aufgaben verantwortlich, zu denen der Zahlungsverkehr oder die Organisation von Marketingkampagnen gehören.

Fragen und Antworten rund um die Ausbildung

  1. Was sollte man vor der Ausbildung können?
  2. Welche Aufgaben haben Kaufleute für Tourismus und Freizeit?
  3. Wo kann man arbeiten?
  4. Wie viel verdienen Kaufleute für Tourismus und Freizeit?
  5. Was macht man nach der Ausbildung?

Was sollte man vor der Ausbildung können?

Interessenten für die Ausbildung zum/zur Kaufmann/frau für Tourismus und Freizeit sollten Spaß an der Organisation von Reisen und Veranstaltungen wie Open-Air-Konzerte, Stadtfeste oder Sportevents haben. Dabei ist der Beruf in der Regel sehr kommunikativ, da man sehr viel mit Menschen zu tun hat. Oft müssen die Kaufleute Anfragen entgegen nehmen oder Probleme lösen und dabei möglichst freundlich bleiben. Gute Kommunikationsfähigkeiten sind hier ein wichtiger Schlüssel. Ebenfalls nicht nachteilig ist ein Interesse an kaufmännischen Tätigkeiten. Wie bereits erwähnt, nehmen Marketinganstrengungen, Abrechnungen und andere kaufmännische Themen im späteren Berufsleben eine wichtige Rolle ein. Hinzu kommt, dass Kaufleute für Tourismus und Freizeit oft mit ausländischen Partnern oder Touristen zusammenarbeiten. Vor diesem Hintergrund sind gute Englisch-Kenntnisse und im Idealfall eine weitere Fremdsprache wie Französisch oder Spanisch sehr hilfreich. Gute Geografiekenntnisse sind ebenfalls von Vorteil.

Welche Aufgaben haben Kaufleute für Tourismus und Freizeit?

In der Ausbildung lernen die angehenden Kaufleute für Tourismus und Freizeit, wie sie Kunden umfassend und richtig beraten. Hier geht es sowohl um Urlaubsplanungen für Touristen als auch Freizeitgestaltungen. Sehr wichtig ist dabei das Thema Recherche, da man nur mit dem richtigen Wissen seine Kundschaft gut beraten kann.

Ein weiterer großer Teil der Ausbildung dreht sich um die Veranstaltungsorganisation. Auszubildende beschäftigen sich im großen Umfang damit, wie sie Veranstaltungen von Grund auf planen und am Ende auch durchführen. Dies geschieht allerdings nicht nur allein vom Schreibtisch aus, sondern bedarf oft auch die eigene Präsenz vor Ort. Damit möglichst viele Menschen zu den Veranstaltungen kommen, muss diese zudem auch gut beworben sein. Marketing und Werbung gehören daher ebenfalls zu den Themen der Ausbildung, ebenso wie der richtige Umgang mit Zahlen, vor allem in Hinblick auf Rechnungen.

Wo kann man arbeiten?

Nach der Ausbildung können ausgebildete Kaufleute sich bei einer ganzen Reihe von möglichen Arbeitgebern bewerben. Stellen finden sich unter anderem bei Reiseunternehmen, Reisebüros, Fremdenverkehrsämtern und Tourismuszentren, Hotels oder anderen Freizeiteinrichtungen.

Wie viel verdienen Kaufleute für Tourismus und Freizeit?

Wie bei jedem Ausbildungsberuf steigert sich die Ausbildungsvergütung von Jahr zu Jahr. Hier geben wir die Durchschnittsgehälter an, welche vom Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) herausgegeben werden:

1. Ausbildungsjahr: ca. 545 EUR

2. Ausbildungsjahr: ca. 650 EUR

3. Ausbildungsjahr: ca. 790 EUR 

Nach der Ausbildung bewegen sich die Gehälter bei ungefähr 2.200,00 EUR brutto, wobei es regionale Unterschiede gibt.

Was macht man nach der Ausbildung?

Die Ausbildung zum/zur Kaufmann/frau für Tourismus und Freizeit dauert in der Regel drei Jahre und wird parallel in einem Unternehmen und der Berufsschule durchgeführt. Um beruflich aufsteigen zu können, kommen nach der Ausbildung verschiedene Wege in Betracht. Eine Möglichkeit ist die Prüfung zum/zur Tourismusfachwirt/in, eine weitere die Weiterbildung als Betriebswirt/in in Touristik und Reiseverkehr. Ebenfalls möglich ist die Aufnahme eines Studiums. Am ehesten kommt dabei der Studiengang Hotel- und Tourismusmanagement infrage. Der Studiengang wird mit dem Bachelor abgeschlossen und dauert zwischen sechs und acht Semester.



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